Föhr, Hooge, Langeneß, Oland – eine EPP 4 Ausbildungsfahrt

„Umlaufende Winde fünf bis sieben, in Böen acht bis neun“, so könnte man die Windprognosen der letzten Tage vor der geplanten Sylt-Umrundung zusammenfassen, zu der Udo Beier im Rahmen seiner diesjährigen EPP 4 Ausbildungsfahrt eingeladen hatte. Keine besonders guten Aussichten auch wenn wir einige Tage vor dem Tourenstart noch eine aufmunternde Mail mit dem Hinweis erhalten, das Ganze könne sich noch positiv entwickeln.  Sylt hat einen besonderen Reiz für Seekajakfahrer. Seeseitig sind 50 km zu überwinden. Bei Westwind verspricht das eine schöne Brandung – oder nicht zu beherrschende Bedingungen. Die Windprognose am Mittwochabend lässt hoffen. Am Freitag und am Samstagvormittag soll der Wind mit drei bis vier Beaufort aus Südwesten kommen.  Aber das ist noch lange hin und beunruhigend sind die anschließenden siebener Böen für den späten Samstag und Sonntag. Und so kommt es anders als geplant.

Als wir am Donnerstagmorgen in Südwesthörn auf dem Deich stehen, spüren wir reale fünf bis sechs von vorne. Klar ist jetzt, dass wir Föhr nicht im Norden passieren werden. Die gut 25 km bis nach Hörnum im Süden von Sylt würden auf dieser Route sehr anstrengend werden, zumal es keine brauchbaren Pausenplätze gibt.

Die Entscheidung für die Südroute mit Halt in Wyk erweist sich schnell als richtig. Trotz des mitlaufenden Tidenstroms machen wir im Schnitt allenfalls 4 km/h Fahrt über Grund. Das liegt auch an den vielen kleinen Zeitfressern, die sich bei einer Gruppenfahrt summieren: Hier klemmt ein Skeg und dort sitzt eine Spritzdecke nicht richtig und wo war denn noch mal das Niko. Auch sind wir noch nicht aufeinander eingespielt. Vorne wird kräftig am Paddelschaft gezogen, hinten kaum Anschluss gehalten. Nein, als Gruppe legen wir keinen guten Start hin.

Gegen Mittag kommen wir in Wyk an und machen etwa eine 3/4 Stunde Pause. Wir haben unser Ziel für heute schon heruntergeschraubt, wollen nur noch die Westseite von Föhr erreichen. Selbst dafür ist die Zeit schon knapp. Das Wasser läuft uns weg und wir merken, dass unsere Pause zu lang war. Wir versuchen, bis zum Strömungskipp die Einfahrt zum Amrumtief zu erreichen. Dann könnten wir uns mit dem auflaufenden Wasser unserem Tagesziel nähern. Aber es geht nicht voran. Unsere Geschwindigkeit sinkt unter 4 km/h und als wir endlich die Tonne 30 erreichen, sind es noch gute 4 km bis zur Einfahrt. Die Strömung läuft mittlerweile schon gegen uns. Also quälen wir uns am Rand des Nordmannsgrund Meter für Meter nach Nordwesten hoch. Zeitweise fahren wir keine 3 km/h mehr. Wir treideln und warten, dass wir wieder Wasser unter den Kiel bekommen. Es geht ein paar hundert Meter weiter, dann stehen wir wieder. So dauert es bald drei Stunden, bis wir endlich das Amrumtief erreichen. Dann stellt sich heraus, dass bei einem Boot das Skegseil defekt ist. So endet unser erster Tag nach 30 anstrengenden Kilometern am Weststrand von Föhr. Abends im Strandcafé folgt notwendige Manöverkritik. Es ist der Gruppe an diesem Tag bis zum Schluss und gerade auf dem Nordmannsgrund nicht gelungen, zusammenzubleiben. Zwar bestand hier im knöchel- bis knietiefem Wasser keine Gefahr. Aber andauerndes Hinterherpaddeln ist frustrierend, wenn auch nur un einem Abstand von 100 Metern. Und es ist ärgerlich, wenn der Abstand so groß wird, dass eine Kommunikation innerhalb der Gruppe nicht mehr möglich ist. Die Vorhut darf deshalb durchaus den ein oder anderen Blick über die Schulter werfen.  Die Diskussion verläuft konstruktiv und bald sind wir mit dem Thema durch. Die Sylt-Umrundung dagegen rückt weiter in Ferne. Udos Analyse der Situation zwingt zur Änderung der Tour: Die Windbedingungen sind bis Samstagmittag auf dem Papier mit Südwest 4 zwar beherrschbar. Aber es hat die letzten Tage bis heute mit bis zu 6 Beaufort aus West geblasen, so dass wir auch morgen eine kräftige Dünung haben werden. Als Gruppe sind wir nicht so stark, dass wir uns die sehr lange Seeseite Sylts zutrauen dürfen. Zudem paddeln wir möglicherweise in eine Falle, da wir ab Samstagmittag mit einer Zunahme des Windes rechnen müssen. Für Sonntag werden Böen bis zu 8 Beaufort vorhergesagt, so dass wir auf Sylts Nordspitze festsitzen würden. Und schließlich hat eines der Boote einen Skegschaden. Also auf nach Hooge. Die Entscheidung zieht ein leises Grummeln nach sich, was mit Blick auf den weite Anreise und die Vorfreude auf eine herausfordernde Tour verständlich ist. Aber zum Seekajakfahren gehört auch die Einsicht in das Notwendige.

Am Freitagmorgen sitzen wir eine Stunde nach Hochwasser in den Booten, paddeln das Amrumtief in südöstlicher Richtung zurück, queren die Norder Aue und passieren den südwestlichen Teil des Schweinsrücken. Zwischendurch stellt Rudi bei schönem Wellengang seine Rollenkompetenz unter Beweis. Einmal links und einmal rechts hoch gerollt und schon sind die Häkchen auf der EPP 4 Checkliste gesetzt. Gegen Mittag erreichen wir den nordöstlichen Teil von Japsand. Hier dürfen wir an Land gehen. Die Schutzzone 1 beginnt erst einen knappen Kilometer weiter südwestlich. Bis zum Strömungskipp haben wir viel Zeit. Obwohl Japsand der kleinste der drei nordfriesischen Außensände ist, finde ich die Weite beeindruckend. Wir laufen bis zur Genze der Schutzzone. Rund drei Stunden nach unserer Ankunft fahren weiter nach Hooge.  Mehr treibend als paddelnd passieren wir eine große Kolonie von Seehunden. Die Tiere nehmen uns war, sind aber ausgesprochen relaxed. Gegen fünf Uhr gehen wir in Hooge an Land. Die Tour, die etwas sperrig begann, hat eine schöne Wendung genommen.

So wie es uns die Seehunde vorgemacht haben, wollen wir den Samstag angehen: Relaxed. Anstrengend wird der Tag allenfalls für die beiden EPP 4 Kandidaten werden. Denn ihnen steht der schwierigste Teil der Prüfung bevor. Ist auch bei schwerer See und schlechter Sicht die dünnste Pricke gefunden, ist die Rolle in meterhoch brechenden Wellen gemeistert worden und hat der Kandidat aus dem morgendlichen Kaffeesatz die Regenprognose auf den letzten Tropfen genau vorhergesagt, so kann er immer noch bei der natur- und landeskundlichen Prüfung schändlich versagen. Dabei soll niemand behaupten, dies habe er nicht gewusst. Wer Ohren hatte konnte schon zu Beginn der Fahrt Udos luziden Ausführungen zum Brutverhalten der Mantelmöwe und zum Revierverhalten des Kormorans unter besonderer Berücksichtigung seiner Beziehungspflege zur örtlichen Fischereigenossenschaft lauschen. Und wer nachts aufgeweckt nicht den Unterschied zwischen Kompass- und Ohrenqualle schlaftrunken aufsagen kann, sollte das Paddel an den Nagel hängen und sich ein anderes Freizeitvergnügen suchen. Nun – ganz so schlimm ist es nicht, aber Udo legt Wert darauf, dass Seekajakfahrerinnen und –fahrer einen Austernfischer von einer Brandgans unterscheiden können. So werden wir heute eine Fahrradtour auf Langeneß machen. In entspannter Atmosphäre wird so genügend Zeit sein, beispielsweise der Frage nachzugehen, wieviel Beinchen eigentlich Carcinus maeneas hat. Gegen 11:00 Uhr sitzen wir in den Booten und nehmen Kurs auf die Rixwarf auf Langeneß. Auf der gut fünf Kilometer langen Überfahrt ist Zeit für die ein oder andere Rolle und Wiedereinstiegsübung. Als wir ankommen, ist das Rixwarffest in vollem Gange. Natürlich beteiligen wir uns an den vielfältigen Aktivitäten wie dem Gummistiefelweitwurf. Schon im zweiten Versuch gelingt es Rudi, den Arbeitsschuh des Halligbauern auf sagenhafte 16 Meter durch den friesischen Wind zu schleudern, eine Weite, die selbst ein Einheimischer nicht mehr überbieten wird, und ihm den schönen Preis eines goldenen Gummistiefels in Größe 48 und eine Flasche Kümmerling einbringt. Dann geht es mit dem Fahrrad über die Insel, nein über die Hallig. Auf diesen Unterschied wird jeder Besucher schon bei Kauf des ersten Fischbrötchens hingewiesen: Halligen sind nach der „Groten Mandränke“ von 1362 übrig gebliebene Landfetzen. Sie liegen nur wenige Meter über dem Meeresspiegel und werden gerade im Winter bei Sturm größtenteils überflutet. Dann schauen nur noch die „Warften“, die auf Langeneß „Warfen“ heißen, aus dem Meer. Warften sind vom Menschen angelegte Hügel, an deren höchsten Stelle sich der Fething, eine dem Vieh zugängliche Wasserkuhle befindet, die ausschließlich aus Regenwasser gespeist wird. Denn der Boden der Halligen speichert kein Süßwasser und so gibt es kein Grundwasser und auch keine Brunnen. Einen Fething kann man beipielsweise noch auf der Ketelswarf, die wir als erste anfahren, besichtigen. Hier steht auch das „Kapitän Tadsen Museum“, das Einblick in das Leben der Halligbewohner gibt. Zwischen den Warften liegen ausgedehnte Salzwiesen, auf denen gepflegte Kühe sommerlich zufrieden vor sich hin grasen. Eine Warft weiter, auf der Kirchwarf, befindet sich die Halligkirche. Sie wurde 1894 auf den Fundamenten eines Vorgängerbaus aus dem frühen 18. Jahrhundert errichtet. Die Ausstattung ist älter als die Kirche selbst und zeugt von der langen Tradition der Kirche auf Nordmarsch und Langeneß. Den Flügelaltar haben zwei Schiffer Ende des 17. Jahrhunderts gestiftet. Sie hatten sich für die Einrichtung einer Pfarrstelle auf Langeneß, das damals noch von der Hallig Nordmarsch getrennt war, eingesetzt. Auch die Kanzel stammt etwa aus dieser Zeit. Taufbecken und Kruzifix sind noch älter und wurden hierher aus Kirchen gbracht, die infolge von Sturmfluten aufgegeben werden mussten. Beeindruckend ist die großflächige und gut erhaltene Deckenmalerei von 1731, die man in einer Kirche mitten im Wattenmeer nicht erwartet. Die Kirche liegt 4,44 Meter über Normalnull. Die Sturmflut von 1962 reichte genau bis zur Schwelle der Westtür. 1996 wurde die Warft verstärkt; der Wall an der Warftkante hat jetzt eine Höhe von 5,50 Meter über Normalnull.

Als wir die Kirche verlassen, stürmt es. Das sind die angekündigten 7 bis 8 Beaufort die uns auf Sylt jetzt vor Probleme gestellt hätten. Mit ihnen im Rücken geht es vorbei an der Hunnenswarf mit Halligkaufmann und Bankfiliale zur Endstation der Lorenbahn, die Langeneß mit Oland und dann weiter mit dem Festland verbindet und die man aus dem ein oder anderem millieustarken Fernsehfilm kennt. Während Udo und Rudi in ein Gespräch über die Fluchtdistanz des Rotschenkels (Tringa totanus) vertieft sind, geht es nach kurzer Einkehr beim Halligwirt und  gegen den Wind zurück zur Rixwarf. Um 17:00 sitzen wir in den Booten. Westwind und auflaufendes Wasser bringen uns schnell in den Hafen von Oland, zu schnell darf man sagen, denn wir haben Mühe jetzt gut 2 ½ Stunden nach Niedrigwasser an Land zu kommen. Daniel erklimmt die östliche Spundwand über ein Leiter, dann werden die Boote über eine steile und rutschige Buhne irgendwie an Land gebracht, was nach Schwerstarbeit aussieht. Ich versuche an der Westseite des Hafen an Land zu gehen, was aber auch nicht besser ist. Über eine Leiter bekomme ich zwar festen Boden unter die Füße, aber mein Boot liegt kaum erreichbar im Schlick. Nur mit Hilfe eines Bretts kann ich es mühsam Stück für Stück entladen. Irgendwann ist das Wasser soweit angestiegen, dass das wir die GrüneGräte aus dem Wasser ziehen können. Wir bauen unsere Zelte auf der Westseite des Hafens im Außenbereich auf. Das Zelten an dieser Stelle ist gegen eine geringe Gebühr erlaubt. Vor dem Gang in die Hafenkneipe melden wir uns deshalb beim roten Haus am reetgedeckten Leuchtturm an und  zahlen dort die Übernachtungsgebühr von 5,00 € pro Person (nähere Infos unter: http://forum.kanu.de/showthread.php?t=6472)

Am Sonntagmorgen rollen wir die Boote vom Hafen durch den Ort am Leuchtturm vorbei zur Nordwestseite der Hallig. Gegen 12:00 Uhr ist in Südwesthörn Hochwasser. Bis dann wollen wir unseren Ausgangspunkt wieder erreicht haben. Als wir an der Badestelle ankommen, scheint das Wasser noch weit weg. Treideln, rollen, abwarten bis das Wasser kommt – noch während wir diskutieren, kommt das Meer erstaunlich schnell näher. Kurz nach neun sitzen wir in den Booten. Auf dem Fahrwasser nach Dagebüll herrscht reger Fährverkehr, sonst ist die Überfahrt unspektakulär. Jeder einzelne von uns, insbesondere aber als Gruppe haben wir in den letzten vier Tagen viel gelernt. Punkt zwölf kommen wir nach insgesamt 82 km Paddel- und 20 Fahrradkilometern in Südwesthörn an. Es war ein guter Plan von Udo, den Plan zu ändern.

Ein Gedanke zu „Föhr, Hooge, Langeneß, Oland – eine EPP 4 Ausbildungsfahrt

  1. Ahoi Gero!
    Bevor ich anfing, mit „10-Punkte-Analysen“ die Kanutinnen und Kanuten auf „Sicherheitsprobleme“ des Küstenkanuwanderns aufmerksam zu machen, schrieb ich auch Tourenberichte. Ich finde, dass Du mit Deinen Tourenberichten, die Du bislang im SaU-Magazin „Seekajak“ veröffentlicht hast und nun hier in Deinem Blog verbreitest, einen guten Start hinlegst; denn keiner Deiner Berichte erinnert mich an die typischen „Schüleraufsätze“, die man überall so vorgesetzt bekommt.
    Zurecht sprichst Du in Deinem Beitrag die Probleme mit dem „Gruppenzusammenehalt“ an, die wir am ersten Tag bei unserer Fahrt von Südwesthörn nach Föhr (West) hatten. Natürlich hätte dieser Zusammenhalt etwas besser sein können. Aber vielleicht erinnerst Du Dich noch daran, dass ich als Fahrtenleiter die 6 Teilnehmer (alle mit EPP 3 bzw. 4 (Küste)) in zwei Gruppen aufteilte. Die erste Gruppe führte ich an mit 2 „Schülern“ (die EPP 4 erwerben wollten) und in der zweiten Gruppe waren die „Gäste“ untergebracht und sollten von Dir als EPP 4 (Küste)-Kanute geführt werden. Meine Gruppe sollte voraus paddeln und Deine hinterher.
    Bei der Gruppenbildung vertrete ich den Grundsatz, dass sie erst dann in Kraft tritt, wenn die Gewässerbedingungen kritisch werden.. Da diese Bedingungen bei einem Wind um 5-6 Bft. immer kritischer sind, bildeten wir sofort die zwei Gruppen und paddelten so, dass beide Gruppen im losen Kontakt bleiben konnten.
    In Anbetracht dessen, dass die Fahrtengeschwindigkeit manchmal bis auf 3 km/h herunter ging, war es wichtig, dass – wie Du es ausdrücktest – „kräftig am Paddelschaft gezogen“ wurde. Ich legte dieses Tempo bewusst vor, um die Mitpaddler anzuspornen, ebenfalls etwas schneller zu paddeln; denn nichts ist schlimmer bei solchen Gewässerbedingungen, als praktisch auf der Stelle zu paddeln. Natürlich gibt es dann Momente, wo es besser ist, umzukehren als weiter zu paddeln. Wenn man sich aber für das Weiterpaddeln entschieden hat, weil man meint, dass das angepeilte Ziel zum Greifen nahe ist, muss halt ab & an mal der Zusammenhalt zur nächst folgenden Gruppe – jedoch nicht auf Kosten der Sicherheit – etwwas gelockeert werden, damit alle Mitpaddler sehen, dass es doch vorangehen kann, wenn man seine letzten Kräfte mobilsiert. Ja, Gero, diejenigen 3 Kanuten (ein Paddler aus Deiner Gruppe schloss sich ja recht früh schon meiner Gruppe an), die mit mir voraus paddelten, werden das sicherlich ebenso sehen. Du hattest leider das Pech, den Langsamsten in Deiner Gruppe zu haben und somit hinterher paddeln zu müssen, obwohl Du gewiss so fit & stark warest, um uns allen davon zu paddeln.
    Insgesamt waren wir eine Gruppe von Küstenkanuwanderern, denen es auch bewusst war, in 5-6 Bft. Wind zu geraten. Jeder war seetüchtig & stark genug, um diesen ersten Tag zu meistern. Dass einer der Teilnehmer etwas weniger stark war als die anderen und deshalb etwas weniger schnell ist – erleben wir dieser Tage nicht nur bei der Olympiade in London – ist gängiger Fahrtenalltag. Einer ist halt immer der langsamste. Der muss sich dann halt besonders anstrengen und ist dannach besonders schlapp. Es tut mir leid, dass es gerade Du warst, der diesen Kanauten dann zur Seite stehen musste. Für einen EPP 3-Kurs wäre u.U. der Abstand zwischen der ersten und zweiten Gruppe etwas zu groß gewesen. Für einen EPP 4-Kurs war dieser Abstand nicht nötig, aber doch okay. Wir hatten wohl mit Winddruck (Südwesthörn – Föhr) bzw. Winddruck und Flachwasser (Anfahrt zum Amrumtief) zu kämpfen, aber notfalls hätten wir bei der zweiten harten Passage aussteigen und gen Föhr treideln können. Kritisch wurde es eigentlich nur, als ich mit meinem Testboot, einen Lettmann-Biskaya, nur noch einen Kurs paddeln konnte, nämlich halber Wind, da das Skeg-Steuer nicht mehr funktionieren wollte. Aber das ist eine andere Geschichte …
    Übrigens, wer etwas über das „konfliktfreie Zusammenpaddeln“ erfahren möchte, möge den folgenden Beitrag von der DKV-Homepage downloaden:
    => http://www.kanu.de/nuke/downloads/Gemeinschaft.pdf
    Und wer sich mehr für den „Gruppenzusammenhalt bei Küstentouren“ interessiert, sollte mal im Forum von Kanu.de nachschauen:
    => http://forum.kanu.de
    Gruß aus Hamburg: Udo Beier

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