Unter Bibern

Während der Wattbiber (castor fiber limus linnae) schon öfter Gegenstand des Zirpelspinners gewesen ist, ist hier über den Europäischen Biber (castor fiber) noch nicht berichtet worden. Es ist an der Zeit, dies kurz nachzuholen, da sich die Oberhavel bei Henningsdorf mittlerweile zu einem Eldorado des heimischen Biberlebens entwickelt.

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Die Elbe mit ihren Zuflüssen ist seit jeher angestammtes Bibergebiet. Nach Auskunft des BUND (http://www.flussbuero.de/bund_flussbuero/home/flusspolitik/biber/biber_in_berlin/) gibt es den Biber seit 1994 wieder in Berlin, eingewandert von Oranienburg kommend über die Havel. Vorkommen gibt es an der Oberhavel, am Tegeler See und in Tiefenwerder. Wer Richtung Oranienburg paddelt kann bei Henningsdorf eine Biberburg etliche Nagespuren entdecken. Insgesamt soll es in Berlin wieder rund 25 Tiere geben.

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Am 2. Weihnachtsfeiertag 2012 sind uns mitten auf der Havel zwei Biber in Höhe des Stahlwerks begegnet. Die Kräne und Schredder standen ausnahmsweise einmal still und offensichtich genossen auch die Tiere die Feiertagsruhe. Bis auf wenige Meter kam ein Biber an das Boot herangeschwommen, erst dann schien er mich wahrgenommen zu haben. Er schlug mit seiner Kelle kräftig auf die Wasseroberfläche und tauchte ab. Trotzdem: Der Biber ist auf dem Vormarsch.

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3 Gedanken zu „Unter Bibern

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